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JAGUAR MAGAZINE #07

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David Gandy und sein XK120 verzaubern Londons Kreativviertel | Wie Nächstenliebe anstelle von Krieg die Kreativität in Konfliktgebieten kanalisiert | Innenarchitektin Joyce Wang berichtet über die neuesten Luxus-Trends | Das erfolgreichste Jahr von Panasonic Jaguar Racing in der Formel E | Lernen Sie Jaguars neuen Designdirektor Julian Thomson kennen

KILLING IT Luke Jennings

KILLING IT Luke Jennings erklärt die Faszination von Killing Eve, seiner Hauptfigur Villanelle und wie die TV-Adaptation seiner Novellen mit dem Casting den Nagel auf den Kopf getroffen hat Bericht Olly Richards Als Luke Jennings begann, Ideen für die Figur zu sammeln, die später zur Auftragskillerin Villanelle aus der Fernsehserie Killing Eve werden würde, hatte er zwei Worte im Sinn: „unverschämt unterhaltsam“. Es gibt zwar noch viele weitere Worte, die zur Beschreibung der Serie passen würden, aber diese beiden eignen sich besonders gut. Sowohl in Jennings’ ursprünglicher Novelle Codename Villanelle als auch in der TV-Adaption ist Villanelle ein Charakter, der den Zuschauer in ein und derselben Minute Tränen lachen und vor Entsetzen erstarren lässt. Villanelle ist eine russische Waise, die von einem Topsecret-Verbrechersyndikat aus dem Gefängnis befreit und als Auftragskillerin ausgebildet wurde. Sie liebt ihren Job über alles und erfreut sich an einer fortlaufenden Katz-und-Maus- Verfolgungsjagd mit Eve Polastri, einer auf sie angesetzten MI5-Geheimagentin. Als Jennings 2013 mit dem Schreiben der ersten Villanelle-Erzählung begann, war er bereits als Schriftsteller ziemlich erfolgreich, sogar schon für den Booker Prize nominiert. Jennings wollte etwas Unterhaltsames schaffen; die Charaktere folgten dabei keinem der typischen Klischees des Thriller-Genres. Und so wurde Villanelle geboren. „Sie sprang völlig ausgearbeitet in meinen Kopf“, erzählt Jennings. „Ich hatte vorher viel über Psychopathie gelesen und dachte darüber nach, was ihr als Kind passiert sein könnte, um als Erwachsene so zu werden.“ Seine Absicht war es nicht, einen weiteren typischen Bildschirm-Psychopathen ins Leben zu rufen, der ganz ohne Gefühle und Emotionen auskommt. Er las Studien über Psychopathen, die sich selbst ihrer eigenen Psychopathie bewusst waren, sich aber nicht dafür schämten. Ebenfalls beschäftigte er sich mit Theorien, die behaupten, dass Psychopathen Liebe spüren oder Einfühlungsvermögen haben könnten. Diese Gefühle würden aber abgespalten von ihren anderen Gefühlen wahrgenommen. Er wollte das erschreckendste Monster erschaffen, was man sich vorstellen kann – eine Person, die ohne Motiv und aus purem Spaß die grauenvollsten Taten begeht. Die DNA von Villanelle setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen. Einerseits wurde Jennings vom Leben der Terroristin Idoia López Riaño (alias La Tigresa) inspiriert, die in den 1980ern in der baskischen Separatistengruppe ETA aktiv war. „Da sie so gebildet und attraktiv war, hätte sie sich ohne Schwierigkeiten ein erfolgreiches Leben außerhalb der Terrorgruppe aufbauen können. Aber sie schien das Morden regelrecht zu genießen.“ Jennings orientierte sich also an den Charaktereigenschaften eines lebendigen Vorbilds, als er die düsteren Comic-Morde entwarf, die immer viel komplizierter sind, als sie eigentlich sein müssten. 16 / Jaguar Magazin

Interview Killer instinct Luke Jennings (Abbildung gegenüber) meint, dass die von Jodie Comer (links) gespielte Figur Villanelle „völlig ausgearbeitet“ in seinen Kopf gesprungen ist „Ich dachte darüber nach, was ihr als Kind passiert sein könnte, um als Erwachsene so zu werden“ Jaguar Magazin / 17

 

JAGUAR

JAGUAR MAGAZINE #07

 

Die aktuelle Ausgabe stellt einige inspirierende Menschen vor: von Luke Jennings, dem Erschaffer von Villanelle, einer der interessantesten Fernsehfiguren der letzten Zeit, bis hin zu Marcus Du Sautoy, der darüber nachdenkt, ob künstliche Intelligenz kurz davor steht, kreativ zu werden. Draußen auf der Straße begeben wir uns in die USA, um den Feinschmeckerhimmel von Portland in einem Jaguar I-PACE* kennen zu lernen, außerdem lassen wir uns von einem Jaguar XE in den Süden Frankreichs bringen, um die bezaubernde Stadt Arles aus der Sicht eines Fotografen zu erleben, und vieles mehr.

Die Bibliothek

JAGUAR MAGAZINE #07
THE JAGUAR #06
THE JAGUAR #05
THE JAGUAR #04
THE JAGUAR #03
THE JAGUAR #02
THE JAGUAR #01

*Verbrauchswerte:
Jaguar I-PACE EV400 Aut. 294 kW (400 PS): Stromverbrauch in kWh/100km: 24,8–22,0 (komb.); CO2-Emissionen im Fahrbetrieb in g/km: 0 (komb.); CO2-Effizienzklasse: A+. Abb. zeigt Sonderausstattung.

Die Angaben zu Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen und Stromverbrauch wurden schon nach der Richtlinie VO(EG) 692/2008 auf Basis des neuen WLTP-Testzyklus ermittelt und zur Vergleichbarkeit auf NEFZ-Werte zurückgerechnet. Für die Bemessung von Steuern und anderen fahrzeugbezogenen Abgaben auf Basis von Verbrauchs- und Emissionswerten können andere als die hier angegebenen Werte gelten. Abhängig von Fahrweise, Straßen- und Verkehrsverhältnissen sowie Fahrzeugzustand können sich in der Praxis abweichende Verbrauchswerte ergeben.
**Angaben zu den Kraftstoffverbräuchen und CO2-Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit vom verwendeten Rad-/Reifensatz.
Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen entnommen werden, der bei allen Jaguar und Land Rover Vertragspartnern und bei der Jaguar Land Rover Deutschland GmbH unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden ist ebenfalls im Internet unter www.dat.de verfügbar.


WLTP (weltweit harmonisiertes Prüfverfahren für leichte Nutzfahrzeuge) ist das neue Prüfverfahren für Kraftstoff- und Energieverbrauch, Reichweite und Emissionen, das 2017 eingeführt wurde. Es dient dazu, realistischere Verbrauchswerte zu liefern. Die Fahrzeuge werden dabei mit Sonderausstattung und einem anspruchsvolleren Fahrprofil unter schwierigeren Testbedingungen geprüft. Die genannten Verbrauchswerte wurden in offiziellen Herstellertests nach Maßgabe der EU-Vorschriften ermittelt. Sie dienen nur Vergleichszwecken. Die tatsächlichen Werte und die allgemeinen Leistungsdaten können je nach Fahr- und Umweltbedingungen abweichen.

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