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THE JAGUAR #02

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In dieser Ausgabe stellen wir mit dem E-PACE eine neue Bereicherung der Jaguar-Familie vor. Formel-1-Star Romain Grosjean spricht über seine Leidenschaft für Jaguar, während das Panasonic Jaguar Racing Team uns einen Einblick in seine Vorbereitungen fürs Rennen gewährt. Außerdem berichten wir über Drohnen-Rennen, eine relativ neue, aber rasch wachsende Sportart. Und dann machen wir noch eine aufregende Spritztour mit dem XF Sportbrake.

NEUE TECHNOLOGIEN Vor

NEUE TECHNOLOGIEN Vor zwei Jahren fasste Gary Kent, ein 37-jähriger IT-Netzbetreuer aus dem englischen Surrey, zu Silvester folgenden Vorsatz: Er wollte zwanzig Stunden lang etwas ausprobieren, was er noch nie vorher gemacht hatte. Kurz darauf zeigte ein Freund dem semiprofessionellen E-Sport-Spieler, der schon um hochkarätige Prämien spielte, das YouTube-Video eines Drohnen- Rennens. Piloten steuerten sirrende Drohnen, die mit farbigen LEDs markiert und mit augenbetörendem Tempo unterwegs waren. Gesteuert wurden die Drohnen über Virtual-Reality-artige Brillen, mit denen der Pilot einen Blick wie im Cockpit der Maschine hat. Sofort bestellte sich Kent eine Drohne, die so klein war, dass er sie in der Hand halten konnte – eine entfernte junge Cousine jener Schwergewichte, die heute von der professionellen Videoproduktion bis hin zum Erntemanagement eingesetzt werden oder die uns in einigen Ländern sogar schon die Pakete bringen. „Ich war sofort Feuer und Flamme“, sagte Kent zu mir. „Ich wusste, das ist das Richtige für mich.“ Bald war aus zwanzig Stunden eine Woche geworden, und aus der Woche ein zeitintensives Hobby. Kent rüstete seine Drohne auf und begann sich mit anderen Piloten auf einer einsamen Lichtung im Swinley Forest in Bracknell zu treffen, um zwischen den Bäumen Rennen zu fliegen. Abends, nachdem die Studierenden der Uni, an der er arbeitete, heimgegangen waren, trainierte er in der leeren Turnhalle. Dank seines guten räumlichen Bewusstseins und seiner schnellen Reaktionszeit, geschult durch jahrelange Videospiel-Wettbewerbe, erwies sich Kent als ausgezeichneter Pilot. Schon bald stieg er bei einem professionellen Team ein, und nach einigen Monaten schickte er seine Drohne mit 150 Stundenkilometern in Rumänien durch ein Salzbergwerk – bei der Drone Champions League. Drohnen-Rennen gibt es mittlerweile seit über fünf Jahren. Doch erst in den letzten zwölf Monaten hat sich der Sport von einem Freizeitvertreib auf Supermarktparkplätzen und Waldlichtungen zu einem millionenschweren Unternehmen gemausert, mit professionellen Teams, Turnierkalender, lukrativen Sponsorenverträgen, TV-Rechtepaketen und Megastars wie Kent. Möglich wurde dies durch das Zusammenspiel verschiedener technischer Neuerungen: Mithilfe einer winzigen Kamera, die auf die Nase der Drohne montiert wird, kann der Pilot das Gefährt über eine Virtual-Reality-artige Brille steuern. Durch technische Verbesserungen der Lithiumbatterien konnte die Geschwindigkeit der Drohnen erhöht werden, sodass sie sich auch für professionelle Wettbewerbe eignen. Übrigens wird derzeit die Rennklasse einer Drohne anhand der Größe und Leistung der Batterie bestimmt. In einem 400-Meter-Sprint, der meist über vier oder fünf Runden geht und etwa zwei Minuten dauert, können Geschwindigkeiten von über 200 km/h erreicht werden. Auf manchen Turnieren gibt es auch Beschleunigungsrennen, bei denen die gesamte Energie der Batterie während eines einzigen Sprints verbraucht wird. Den derzeitigen Rekord hält ein Kollege aus Kents Team NEXBLADES mit einer Beschleunigung von 0–100 km/h in 1,2 Sekunden. 2016 kamen die besten Drohnen-Rennsportler der Welt in Dubai zum ersten World Drone Prix zusammen. Über 150 Teams nahmen teil. Den Hauptgewinn von 250.000 USD nahm ein 15-jähriger Schüler aus Somerset, Luke Bannister, mit nach FOTOS: ANSGAR SOLLMANN, XBLADES MEDIA HOUSE Drohnen-Rennen sind schon jetzt ein großes Geschäft: Die verschiedenen Ligen versuchen Sportler mit enormen Geldpreisen zu locken. Luke Bannister (rechts) und Gary Kent (unten) vom Team NEXBLADES streben ins Rampenlicht dieser immer bekannter werdenden Sportart 32 THE JAGUAR

DROHNEN-RENNEN HABEN SICH VOM FREIZEITVERTREIB ZUM MILLIONEN- SCHWEREN UNTERNEHMEN GEMAUSERT THE JAGUAR 33

 

JAGUAR

THE JAGUAR #04

 

Das Magazin The Jaguar würdigt die Performance unserer Fahrzeuge mit exklusiven Berichten über die Dynamik, das bestechende Design und die aufregende Spitzentechnologien der Jaguar Modelle.

In dieser Ausgabe von The Jaguar reisen wir im neuen, vollelektrischen Jaguar I-PACE* durch das wunderschöne Portugal. Dort erhalten wir von den Designern, die maßgeblich an der Gestaltung dieses wirklich außergewöhnlichen Elektrofahrzeugs beteiligt waren, interessante Einblicke in den Entwicklungsprozess. Und das Thema Innovation wird fortgeführt: Wir werfen einen ersten Blick auf den klassischen, aber doch speziellen Jaguar E-Type und erfahren etwas über die neusten Trends in den Bereichen kreative Künstliche Intelligenz und Smart Home Technologien. Interviews mit dem Formel-E Rennfahrer Nelson Piquet Jr. und mit Tennisstar Johanna Konta geben uns spannende Einblicke in die Welt des Leistungssports. Erfahren Sie echten Nervenkitzel und folgen Sie uns zur Jaguar Ice Academy, wo wir zusammen mit ein paar ungewöhnlichen Mitfahrern auf der Strecke waren.

Die Bibliothek

THE JAGUAR #04
THE JAGUAR #03
THE JAGUAR #02
THE JAGUAR #01

* Stromverbrauch Jaguar I-PACE im kombinierten Testzyklus (WLTP): I-PACE EV400: 24,2 kWh/100 km, CO2-Emissionen im kombinierten Testzyklus (WLTP): I-PACE EV400: 0 g/km.

Die Verbrauchswerte wurden nach der Verordnung (EU) 2017/1151 zur Ergänzung der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 ermittelt. Abhängig von Fahrweise, Straßen- und Verkehrsverhältnissen sowie Fahrzeugzustand können sich in der Praxis abweichende Verbrauchswerte ergeben. Weitere Informationen zum offiziellen Verbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen entnommen werden, der bei allen Jaguar Vertragshändlern und bei der Jaguar Land Rover Deutschland GmbH unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden ist ebenfalls im Internet unter www.dat.de verfügbar.


WLTP (weltweit harmonisiertes Prüfverfahren für leichte Nutzfahrzeuge) ist das neue Prüfverfahren für Kraftstoff- und Energieverbrauch, Reichweite und Emissionen, das 2017 eingeführt wurde. Es dient dazu, realistischere Verbrauchswerte zu liefern. Die Fahrzeuge werden dabei mit Sonderausstattung und einem anspruchsvolleren Fahrprofil unter schwierigeren Testbedingungen geprüft. Die genannten Verbrauchswerte wurden in offiziellen Herstellertests nach Maßgabe der EU-Vorschriften ermittelt. Sie dienen nur Vergleichszwecken. Die tatsächlichen Werte und die allgemeinen Leistungsdaten können je nach Fahr- und Umweltbedingungen abweichen.

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