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THE JAGUAR #02

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In dieser Ausgabe stellen wir mit dem E-PACE eine neue Bereicherung der Jaguar-Familie vor. Formel-1-Star Romain Grosjean spricht über seine Leidenschaft für Jaguar, während das Panasonic Jaguar Racing Team uns einen Einblick in seine Vorbereitungen fürs Rennen gewährt. Außerdem berichten wir über Drohnen-Rennen, eine relativ neue, aber rasch wachsende Sportart. Und dann machen wir noch eine aufregende Spritztour mit dem XF Sportbrake.

MENTALE VORBEREITUNG

MENTALE VORBEREITUNG Wenn schließlich der Samstag gekommen ist, sieht man einen weiteren wichtigen Unterschied zwischen der Formel E und anderen Rennserien, wie uns Evans bestätigt: „Besonders fordernd ist für uns, dass bei uns alles an einem Tag ablaufen muss, was bei anderen Serien auf zwei oder drei Tage verteilt ist. Bei der Formel E werden zwei freie Übungssessions, das Qualifying, der Superpole und das Rennen selbst an einem einzigen Tag abgehalten. Der vergeht natürlich wie im Flug und ist extrem intensiv. Dazu gibt es verschiedene Medienaktivitäten in der Woche davor, sodass man aufpassen muss, am Tag selbst, der zum Glück ausschließlich für die Rennen reserviert ist, mental gut vorbereitet zu sein.“ Jetzt nimmt das Tempo sogar noch weiter zu, da der Zeitplan in 10- oder 15-Minutenschritten getaktet ist, nachdem der Parc fermé um 6.30 Uhr geöffnet wurde. Nach der Begehung der Rennstrecke und einer Safety Car-Übung geht es für die Fahrer Adam und Mitch endlich auf die Piste zu einer 45-minütigen Übungssession, gefolgt von einer ausführlichen Besprechung. Beim Qualifying gibt es vier Gruppen, die zwischen 12.00 und 12.45 Uhr starten. Der Superpole – ein für die Formel E erfundenes Format, in dem die fünf besten Fahrer ein Rennen um die Pole Position ausfechten – geht von 12.45 bis 13.00 Uhr. Inzwischen liegt spürbare Hochspannung in der Luft. Von der Einschätzung des Streckenzustands über die Begutachtung der gegnerischen Manöver bis hin zur reibungslosen Kommunikation und der Überprüfung des Energieverbrauchs braucht es zur erfolgreichen Rennstrategie eine ruhige Hand und einen guten Überblick ZAHLEN UND FAKTEN LENKUNG Die Wagen besitzen eine Zahnstangenlenkung ohne Servounterstützung sowie ein ins Lenkrad integriertes Armaturenbrett. RÄDER UND REIFEN Der I-TYPE verfügt über vier speziell angefertigte 18”-Reifen von Michelin, die auf trockenem wie feuchtem Untergrund eingesetzt werden können und auf Magnesiumfelgen des Rennsportherstellers Braid montiert sind. Die Vorderreifen haben eine maximale Breite von 260 mm, die Hinterreifen 305 mm. Der maximale Durchmesser beträgt vorn 650 mm und hinten 690 mm. BREMSEN Die Sportbremsen aus Carbon dienen beim I-TYPE zwei verschiedenen Zwecken: dem Bremsen und dem regenerativen Aufladen der Autobatterie über die MGU an der Hinterachse. 40 THE JAGUAR

FOTOS: LAT PHOTOGRAPHY Am Tag des Rennens zahlt sich die sorgfältige Vorbereitung des Teams endlich aus. Sobald die Motoren starten, zeigt die Aufmerksamkeit für jedes kleinste Detail Wirkung IN DER ERSTEN UND ZWEITEN SAISON HABEN DIE BATTERIE- BETRIEBENEN WAGEN DER FORMEL E INSGESAMT 119.000 KM ZURÜCKGELEGT. DAS WÄREN DREI ERDUMRUN- DUNGEN ODER ETWA EIN DRITTEL DES WEGES ZUM MOND IN FAHRT KOMMEN In Mexiko-Stadt fand das inzwischen 25. Rennen der Formel E statt, und schon ein flüchtiger Blick auf die Qualifikationszeiten lässt erkennen, wie eng und spannend die Rennen geworden sind. Die Intensität des Wettkampftags und die unzähligen Faktoren, die auf der Strecke mit hineinspielen, machen diese Rennserie so besonders. Coorey sagt: „Die Strategie auszuarbeiten ist sehr anspruchsvoll, aber es macht mir auch sehr viel Spaß. Ich muss alles genauestens im Blick haben – das Timing, den TV-Feed, Meldungen von der Rennleitung, den Gegner, den Energieverbrauch, die verbleibende Energie, die Temperatur der Batterie. Und dann muss ich natürlich auch noch mit dem Fahrer kommunizieren und entscheiden, wie wir die Energie am besten einsetzen.“ Am Ende haben sich die minutiöse Vorbereitung und die harte Arbeit aber gelohnt und das Team ist mit Qualifying und Hauptrennen sehr zufrieden: Carroll erreicht in der Qualifikation einen guten zwölften Startplatz, nur 0,841 Sekunden hinter Pole-Sitter Oliver Turvey. Und Mitch Evans liegt nur eine Hundertstelsekunde dahinter. Im Rennen selbst erzielt Jaguar sogar sein bislang bestes Ergebnis: Evans endet auf dem vierten Platz, denkbar knapp hinter dem Sieger Lucas di Grassi, während Carroll mit nur wenigen Sekunden Rückstand auf Platz 8 landet. „Wir haben richtig gut in den Rhythmus gefunden und mein Wagen lief auf einem guten Energielevel mit hohem Tempo. Hier doppelt zu punkten ist ein Riesenerfolg für das Team“, sagt Evans. Teamleiter James Barclay fügt hinzu: „Dass wir es nach nur vier Rennen so weit nach oben geschafft haben, ist ein gutes Zeichen für die Zukunft. Für ein neues Team wie unseres sorgt das natürlich für einen Energieschub, und es ist auch eine Belohnung für die vielen Stunden harte Arbeit, die wir alle hier hineingesteckt haben.“ Damit ist der Tag für das Team dann auch zu Ende. Alle packen wieder ihr Equipment ein und machen sich auf den Heimweg nach Oxfordshire – wo gleich die Vorbereitung für das nächste Rennen in Monaco beginnt. Noch mehr Action finden Sie unter jaguarracing.com IN DER FORMEL E ENTHÄLT EINE BATTERIE 200 KG LITHIUM-IONEN-ZELLEN. DAS ENTSPRICHT 300 LAPTOP-AKKUS BZW. 4.000 SMARTPHONE-AKKUS THE JAGUAR 41

 

JAGUAR

THE JAGUAR #04

 

Das Magazin The Jaguar würdigt die Performance unserer Fahrzeuge mit exklusiven Berichten über die Dynamik, das bestechende Design und die aufregende Spitzentechnologien der Jaguar Modelle.

In dieser Ausgabe von The Jaguar reisen wir im neuen, vollelektrischen Jaguar I-PACE* durch das wunderschöne Portugal. Dort erhalten wir von den Designern, die maßgeblich an der Gestaltung dieses wirklich außergewöhnlichen Elektrofahrzeugs beteiligt waren, interessante Einblicke in den Entwicklungsprozess. Und das Thema Innovation wird fortgeführt: Wir werfen einen ersten Blick auf den klassischen, aber doch speziellen Jaguar E-Type und erfahren etwas über die neusten Trends in den Bereichen kreative Künstliche Intelligenz und Smart Home Technologien. Interviews mit dem Formel-E Rennfahrer Nelson Piquet Jr. und mit Tennisstar Johanna Konta geben uns spannende Einblicke in die Welt des Leistungssports. Erfahren Sie echten Nervenkitzel und folgen Sie uns zur Jaguar Ice Academy, wo wir zusammen mit ein paar ungewöhnlichen Mitfahrern auf der Strecke waren.

Die Bibliothek

THE JAGUAR #04
THE JAGUAR #03
THE JAGUAR #02
THE JAGUAR #01

* Stromverbrauch Jaguar I-PACE im kombinierten Testzyklus (WLTP): I-PACE EV400: 24,2 kWh/100 km, CO2-Emissionen im kombinierten Testzyklus (WLTP): I-PACE EV400: 0 g/km.

Die Verbrauchswerte wurden nach der Verordnung (EU) 2017/1151 zur Ergänzung der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 ermittelt. Abhängig von Fahrweise, Straßen- und Verkehrsverhältnissen sowie Fahrzeugzustand können sich in der Praxis abweichende Verbrauchswerte ergeben. Weitere Informationen zum offiziellen Verbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen entnommen werden, der bei allen Jaguar Vertragshändlern und bei der Jaguar Land Rover Deutschland GmbH unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden ist ebenfalls im Internet unter www.dat.de verfügbar.


WLTP (weltweit harmonisiertes Prüfverfahren für leichte Nutzfahrzeuge) ist das neue Prüfverfahren für Kraftstoff- und Energieverbrauch, Reichweite und Emissionen, das 2017 eingeführt wurde. Es dient dazu, realistischere Verbrauchswerte zu liefern. Die Fahrzeuge werden dabei mit Sonderausstattung und einem anspruchsvolleren Fahrprofil unter schwierigeren Testbedingungen geprüft. Die genannten Verbrauchswerte wurden in offiziellen Herstellertests nach Maßgabe der EU-Vorschriften ermittelt. Sie dienen nur Vergleichszwecken. Die tatsächlichen Werte und die allgemeinen Leistungsdaten können je nach Fahr- und Umweltbedingungen abweichen.

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