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THE JAGUAR #02

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In dieser Ausgabe stellen wir mit dem E-PACE eine neue Bereicherung der Jaguar-Familie vor. Formel-1-Star Romain Grosjean spricht über seine Leidenschaft für Jaguar, während das Panasonic Jaguar Racing Team uns einen Einblick in seine Vorbereitungen fürs Rennen gewährt. Außerdem berichten wir über Drohnen-Rennen, eine relativ neue, aber rasch wachsende Sportart. Und dann machen wir noch eine aufregende Spritztour mit dem XF Sportbrake.

„WAS KANN MAN SICH

„WAS KANN MAN SICH MEHR IM LEBEN WÜNSCHEN?“ 62 THE JAGUAR

DER ULTIMATIVE TAGESAUSFLUG Vom gewagten Stunt im Pulverschnee bis zum entspannten Mittagessen in der Bergsonne – ein abwechslungsreicher Tag für unsere beiden Brettspieler Daniel Dingerkus (unten links) und Basti Kuhn (unten rechts). Sebastian „Basti“ Kuhn ist gerade 18 geworden, als er zum ersten Mal die Alpen aus der Nähe sieht. Den Schulabschluss in der Tasche, fährt er von seinem Heimatort Bamberg in der Nähe von München allein in den Kurund Erholungsort Garmisch, der an der Grenze zu Österreich am Fuße der Zugspitze liegt – eines beeindruckenden schneebedeckten Gletschers, mit 2.962 Metern offiziell der höchste Berg Deutschlands. Ohne Job oder anderweitige Verpflichtungen mietet sich Basti ein kleines Zimmer, in dem kaum mehr als ein Bett und ein Herd stehen, und stürzt sich in sein neues Leben als hoffentlich bald professioneller Snowboardfahrer. Und sein Plan geht auf. Inzwischen ist Kuhn 34 Jahre alt und in der deutschen Snowboardszene ein bekannter Name. Er hat diverse Sponsoren und ist bereits von mehreren Zeitschriften portraitiert worden. „Letzten Endes hat alles großartig geklappt“, sagt er grinsend, während er seine Augen mit der behandschuhten Hand vor der morgendlichen Sonne abschirmt. Man merkt, dass er aufgeregt ist und sich freut, wieder einmal in die Mondlandschaft der Zugspitze einzutauchen, abseits der offiziellen Pisten. „Was kann man sich mehr im Leben wünschen?“ Der Ausblick ist atemberaubend. Aber für diesen Tag hat sich Basti etwas ganz Besonderes ausgedacht: Der Gipfel der Zugspitze ist gerade einmal 120 Kilometer von München entfernt, wo sich eine der berühmtesten urbanen Surferwellen befindet, die Eisbachwelle. Insofern sind wir in einer der wenigen Gegenden auf der Welt, in denen man morgens in den Bergen Snowboard fahren und am Abend in der Stadt surfen kann. Ein Abenteuer der besonderen Art. Und genau das werden wir heute erleben. Dazu heißt es erst einmal früh aufstehen: Um 6:00 Uhr morgens machen wir uns auf den Weg in die Alpen, wo wir den Vormittag und den frühen Nachmittag auf der Zugspitze verbringen werden, um schließlich wieder nach München zurückzukehren und die perfekte Welle zu reiten. Als Unterstützung für den Beweis, dass dieses extravagante Brettspiel tatsächlich zu schaffen ist, hat sich Basti den 24-jährigen Profisurfer Daniel Dingerkus dazugeholt, der in einer bayrischen Surferfamilie großgeworden ist. Daniel scheint gleichsam auf Brettern geboren. Mit drei Jahren steht er bereits auf seinen ersten Skiern, und während seiner Jugend wechselt er alle Bretter durch, die es überhaupt gibt: Wakeboarding, Windsurfen, Kitesurfen, Snowboarden, Skateboardfahren. „Das sind halt die Sachen, die man hier so macht“, sagt Daniel, während er seine Brille poliert und den Hang unter uns in Augenschein nimmt. „Wenn man an einem Ort lebt, wo Stadt und Natur so nah beieinander sind und einem all diese Möglichkeiten geboten werden, dann gibt es eben viele Menschen, die sehr aktiv sind. Ich weiß nicht, was ich machen würde, wenn ich meine Bretter nicht hätte.“ Geschmeidig und selbstsicher bewegen sich Basti und Daniel über den Hang, sie scheinen jeden einzelnen Huckel, jede Kurve zu kennen und gleiten plaudernd durch den Schnee. Doch plötzlich bleiben sie stehen. Sie bitten uns zu warten, während sie eine kleine Erhöhung begutachten und schließlich den Hügel hinaufklettern. Irgendwo über unseren Köpfen zischelt THE JAGUAR 63

 

JAGUAR MAGAZINE

 

Das Jaguar Magazin feiert die Kreativität in all seinen Facetten mit exklusiven Beiträgen für mehr Inspiration – von traumhaften Designs bis hin zu modernster Technologie.

In dieser Ausgabe werfen wir einen Blick auf die Kunst der Kreativität, von den brasilianischen Meistern, die die anmutige Kampfkunst Capoeira erfanden, bis hin zu den irischen Künstlern, die neue und alte Kultur miteinander verbinden. Wir ergründen auch die kreative Verbindung zwischen viktorianischen Tapetenmustern und dem iPhone. Zudem erklärt der talentierte Schauspieler und Performer Riz Ahmed, warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist, der Welt seine wahre Persönlichkeit zu offenbaren.

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