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THE JAGUAR #05

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Sehen Sie Eva Green aus einem völlig neuen Blickwinkel | Ist Ihr nächstes Taxi vielleicht schon ein selbstfahrender Jaguar I-PACE? | Was braucht es, um den Rekord auf der legendären Nordschleife zu brechen? | Für Motorsportfans: Jaguar präsentiert eine neue, elektrische Rennserie | Begrüßen Sie die brandneue XE und XF Special Edition: Der 300 Sport

„ DIE BILDGEBUNG MIT

„ DIE BILDGEBUNG MIT FUNKEN LÄSST UNS HINTER DIE NORMALE OBERFLÄCHE DER DINGE SEHEN UND TIEF IN DIE MATERIE BLICKEN“ 76 THE JAGUAR

DESIGN BILDER: SEAN O’CONNELL; PORTRÄT: KEZIA LITTLEMORE Für O’Connell ist diese Bildgebung eine Möglichkeit, „hinter die normale Oberfläche der Dinge zu sehen, die das Foto uns zeigt, und uns tief in die Struktur der Materie hineinzubegeben. Es ist ein gleichsam energetischer Blick auf die Welt.“ Während also jeder Ring zunächst als bloßes Produkt seiner Form erscheint – ein Rohr aus rostfreiem Stahl, aus Siliziumnitrid, Chrom oder Titan –, birgt sein Werk bei genauerem Hinsehen faszinierende kinetische Elemente, die sich in den Fotografien offenbaren. O’Connell erklärt dazu: „Durch diese Art der Bildgebung konnte ich die kristalline Struktur von Meteorstahl sichtbar machen, die sich in Mustern elektrischer Entladung zeigen, oder fand feine Risse oder Fehler im Material, die mit dem Vergrößerungsglas nicht zu erkennen waren. Durch den Funkenbogen, der sich um die Risse bildete, konnte ich sie plötzlich darstellen.“ Das Bildgebungsverfahren mit Funken ist fast so alt wie die Fotografie selbst, aber O’Connell hat dessen Möglichkeiten erweitert. „Mit meiner Ausrüstung, die ich mir aus einem alten Tesla-Transformator und selbst hergestellten Geräten zusammengeschustert habe, kann ich eine größere Bandbreite an Für einen der innovativsten Juweliere Australiens ist Materialien untersuchen“, sagt er über die Bilder, die entstehen, indem der Film auf eine dicke Kupferplatte gelegt wird. Sean O’Connell ganz schön weit vom Schuss: Er arbeitet in einem umgebauten Schiffscontainer in „Das Muster wird direkt auf den Film gelegt, dann wird oben Tasmanien, umgeben von 350 Morgen idyllischem eine Elektrode angeschlossen. Eine weitere Elektrode kommt Buschland. „Die Bewegungen und das Wachstum an die Kupferplatte, dann werden bis zu 60.000 Volt durch in der Natur zeigen mir Verbindungen zwischen Material, das Muster gejagt. Es bewegen sich Funken durch das Muster, Form und Bewegung auf, wie ich sie klarer und schöner nicht die die Form der inneren Struktur annehmen und diese auf sehen könnte“, erklärt er. dem fotografischen Film darstellen.“ Seine Interpretation dieser Beziehung ist zuletzt in O’Connell sieht sich selbst als Juwelier, für den die O’Connells Schmuckserie „Spark“ eingegangen, in der raffiniertes Design und einzigartige Materialien mit traditioneller will er mit seinem neuen, für 2019 geplanten Projekt – „Matter Fotografie nur ein zusätzliches Ausdrucksmittel ist. Zugleich Handwerkskunst verknüpft sind. Nach deren Fertigstellung Reanimated“, einer Fotosammlung von 100 im Alltag verwendeten Materialien – noch tiefer gehen und auch den Hörsinn fotografierte O’Connell Elektrizität, die durch die Schmuckstücke floss, woraus eine zweite Serie von Arbeiten entstand, ansprechen: „Die Ausstellungsstücke werden von einem „Material Studies: Spark“. Die fesselnden Fotografien sind Video begleitet, in dem Hunderte Standbilder von Funken nun seinen Ringen zur Seite gestellt. Diese Herangehensweise erprobte O’Connell während seiner Promotion am quenz generiert wird.“ zusammengefügt sind und dessen Ton von der Funkenfre- Sydney College of the Arts. „Ich forschte Natürlich weiß O’Connell um die Einzigartigkeit seines Werkes, zugleich teilt er die nach Möglichkeiten, wie wir jenseits der Grenzen blicken können, die wir zwischen kreativen Werte, die ihn mit einer größeren Individuen, Kulturen, Gegenständen und Gemeinschaft von Schmuckherstellern Ideen ziehen. Ich habe verschiedene verbindet. „Es gibt zwar vielleicht keinen Experimente in Fotos, Film und Ton anderen Juwelier, der seine Arbeiten mit dokumentiert“, sagt er. Starkstrom beschickt, um Bilder zu Bei einem dieser Experimente entwickelte O’Connell eine Reihe von Hochspan- Wertschätzung für die Materialien teile ich machen, aber das Verständnis und die nungsoszillatoren. Das war der Beginn mit vielen Juwelieren und anderen Kunsthandwerkern“, sagt er. seines Bildgebungsprozesses mit Funken. „Ich habe nach gemeinsamen Strömungen Diese Wertschätzung für die grundlegenden Eigenschaften eines Materials hat gesucht, nach Verbindungslinien“, sagt er. Der australische Kunstschmied und Künstler „Mich interessierte, wie sich Elektrizität Sean O’Connell studierte Objektdesign, in Verbindung mit O’Connells Hang zur Gold- und Silberschmieden, ehe er in den über Grenzen, zwischen Gegenständen Innovation sein Werk in seine ganz eigene Experimenten zu seiner Promotion die feine und innerhalb einer Struktur bewegt.“ Kunst der Elektrizität erforschte. Sphäre katapultiert. THE JAGUAR 77

 

JAGUAR

JAGUAR MAGAZINE #07

 

Die aktuelle Ausgabe stellt einige inspirierende Menschen vor: von Luke Jennings, dem Erschaffer von Villanelle, einer der interessantesten Fernsehfiguren der letzten Zeit, bis hin zu Marcus Du Sautoy, der darüber nachdenkt, ob künstliche Intelligenz kurz davor steht, kreativ zu werden. Draußen auf der Straße begeben wir uns in die USA, um den Feinschmeckerhimmel von Portland in einem Jaguar I-PACE* kennen zu lernen, außerdem lassen wir uns von einem Jaguar XE in den Süden Frankreichs bringen, um die bezaubernde Stadt Arles aus der Sicht eines Fotografen zu erleben, und vieles mehr.

Die Bibliothek

JAGUAR MAGAZINE #07
THE JAGUAR #06
THE JAGUAR #05
THE JAGUAR #04
THE JAGUAR #03
THE JAGUAR #02
THE JAGUAR #01

*Verbrauchswerte:
Jaguar I-PACE EV400 Aut. 294 kW (400 PS): Stromverbrauch in kWh/100km: 24,8–22,0 (komb.); CO2-Emissionen im Fahrbetrieb in g/km: 0 (komb.); CO2-Effizienzklasse: A+. Abb. zeigt Sonderausstattung.

Die Angaben zu Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen und Stromverbrauch wurden schon nach der Richtlinie VO(EG) 692/2008 auf Basis des neuen WLTP-Testzyklus ermittelt und zur Vergleichbarkeit auf NEFZ-Werte zurückgerechnet. Für die Bemessung von Steuern und anderen fahrzeugbezogenen Abgaben auf Basis von Verbrauchs- und Emissionswerten können andere als die hier angegebenen Werte gelten. Abhängig von Fahrweise, Straßen- und Verkehrsverhältnissen sowie Fahrzeugzustand können sich in der Praxis abweichende Verbrauchswerte ergeben.
**Angaben zu den Kraftstoffverbräuchen und CO2-Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit vom verwendeten Rad-/Reifensatz.
Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen entnommen werden, der bei allen Jaguar und Land Rover Vertragspartnern und bei der Jaguar Land Rover Deutschland GmbH unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden ist ebenfalls im Internet unter www.dat.de verfügbar.


WLTP (weltweit harmonisiertes Prüfverfahren für leichte Nutzfahrzeuge) ist das neue Prüfverfahren für Kraftstoff- und Energieverbrauch, Reichweite und Emissionen, das 2017 eingeführt wurde. Es dient dazu, realistischere Verbrauchswerte zu liefern. Die Fahrzeuge werden dabei mit Sonderausstattung und einem anspruchsvolleren Fahrprofil unter schwierigeren Testbedingungen geprüft. Die genannten Verbrauchswerte wurden in offiziellen Herstellertests nach Maßgabe der EU-Vorschriften ermittelt. Sie dienen nur Vergleichszwecken. Die tatsächlichen Werte und die allgemeinen Leistungsdaten können je nach Fahr- und Umweltbedingungen abweichen.

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