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THE JAGUAR #05

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Sehen Sie Eva Green aus einem völlig neuen Blickwinkel | Ist Ihr nächstes Taxi vielleicht schon ein selbstfahrender Jaguar I-PACE? | Was braucht es, um den Rekord auf der legendären Nordschleife zu brechen? | Für Motorsportfans: Jaguar präsentiert eine neue, elektrische Rennserie | Begrüßen Sie die brandneue XE und XF Special Edition: Der 300 Sport

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THE FINISHING LINE EINE ODE AN DEN NON- KONFORMISTEN WAS BRINGT ES UNS, GEGEN KONVEN- TIONEN ANZUGEHEN? GERADE UNAN- GEPASST ZU SEIN KÖNNTE ZUM ERFOLG FÜHREN, MEINT DALLAS CAMPBELL Als ich 15 war, spielte ich auf dem Musikwettbewerb meiner Schule ein Stück für Klavier, das meinen musikalischen Fähigkeiten entsprach: 4’33’’ des amerikanischen Avantgardekomponisten John Cage. Als ich die Noten aufschlug und mich in Positur brachte, wusste ich bereits, was mich erwartete. Wer das Stück nicht kennt: Es besteht aus vier Minuten und dreiunddreißig Sekunden Stille. Technisch einfach, aber vor Publikum äußerst schwierig zu bewältigen – es verlangt höchste Hingabe. Nach etwa einer Minute wurde ich vom Lehrer unterbrochen, der mich unter dem Gelächter meiner Freunde aus der Aula warf. Wie hätte es auch anders sein sollen. Es war ein riskantes Manöver gewesen, mit dem ich natürlich auch meinen Ruf als Rebell und Klassenclown untermauern wollte. Aus heutiger Sicht war es das Risiko jedoch wert. Es wäre eine Farce gewesen, hätte mich der Lehrer tatsächlich zu Ende spielen lassen. Genau wie Ihr Leben ist auch meines eine ständige Gratwanderung zwischen der Sicherheit des Angepasstseins und dem Drang, sich gegen den Status quo aufzulehnen. Wir alle halten uns für freidenkende Menschen – die Realität indes sieht anders aus. Wie das Verhalten aller Tiere ist auch unseres durch Millionen Jahre der Evolution geprägt. Wir sind Rudeltiere. Anpassung ist keine Option, sondern unsere festverdrahtete, standardmäßige Werkseinstellung. Die Vorteile von gemeinschaftlichem Arbeiten, Altruismus und Respekt vor den Ältesten haben zum herausragenden Erfolg unserer Spezies beigetragen. Wenn etwa wichtige Entscheidungen gefällt werden müssen, ist eine Gruppe mit ihrem gesammelten Wissen dem Einzelnen gegenüber meist im Vorteil. Dieses Phänomen wurde von Psychologen und Neurowissenschaftlern in jahrzehntelanger Forschung unter die Lupe genommen. Inzwischen können sie unmittelbar im Gehirn sehen, wie dieses auf soziale Stimuli reagiert: Weicht unsere Handlung oder Meinung von der Gruppe ab, sagt uns der mittlere präfrontale Cortex, dass etwas nicht stimmt, und bringt uns wieder zurück auf Kurs. Wir leben in einem Spektrum zwischen Konformismus und Nonkonformismus, das sich nach kulturellen Gegebenheiten ausrichtet, welche sich permanent verändern. Aber stellen Sie sich eine Welt vor, in der alle tun, was von ihnen erwartet wird! Wenn wir Konformismus als den Rahmen sehen, der unsere Institutionen stützt, dann ist Nonkonformismus dessen Farbe, Muster und Textur. Wo stünden wir als Spezies ohne jene großen gedanklichen Sprünge, die unser Verständnis der Welt vorangebracht haben? In der Wissenschaft beginnt Fortschritt damit, sich etwas anderes vorzustellen. Kopernikus, Galileo Galilei und Charles Darwin mussten gegen starre gesellschaftliche und religiöse Weltanschauungen ankämpfen, um uns aus unserem geistigen Gefängnis zu befreien und uns die Welt zu zeigen, wie sie ist, und nicht, wie wir sie uns wünschen. Auflehnung und Rebellion haben unsere Kultur immer schon entscheidend vorangetrieben: Stellen Sie sich vor, das Publikum hätte bei Strawinskys Premiere von Le sacre du printemps einfach nur still dagesessen. Oder die Sex Pistols (Bild oben) hätten ihre berüchtigte Fahrt auf der Themse nicht machen können, weil sie keine Erlaubnis bekommen hätten. Was wäre The Breakfast Club ohne die Schuppen, die sich Ally Sheedy aus dem Haar als Schnee auf ihr Bild herabrieseln lässt? Stellen Sie sich vor, John Kennedy hätte gesagt, wir fliegen nicht auf den Mond, weil es zu schwierig ist. Oder die Frauenrechtlerin Millicent Fawcett hätte nicht den Mut gehabt zu rufen: „Courage calls to courage everywhere“ – „Mut ruft überall zu Mut auf“. Es braucht Mut, um anders zu denken und anders zu handeln. Die Angst, dabei blöd auszusehen, die Angst vor Autoritäten und vor allem die Angst vorm Versagen sind wirkmächtige Kräfte, die uns permanent anhalten, nicht aus der Reihe zu tanzen. In unserer zunehmend risikoscheuen, bewertungsfixierten, hyperverbundenen Welt scheint es allemal sicherer, der Herde zu folgen. Die Autorin J. K. Rowling dagegen stellte vor einer Gruppe Harvard-Absolventen treffend fest: „Es ist unmöglich, im Leben nicht an irgend etwas zu scheitern, es sei denn, Sie sind derart vorsichtig, dass es auf dasselbe hinausliefe, als hätten Sie gar nicht gelebt. Und dann wären Sie grundsätzlich gescheitert.“ Manchmal lohnt es sich, unsere Bedenken über Bord zu werfen. Damit tun wir letztlich allen etwas Gutes. Dallas Campbell moderiert ambitionierte Fernsehsendungen zu bestimmten Sachthemen wie Supersized Earth, City in the Sky, Bang Goes the Theory oder Egypt’s Lost Cities für die BBC sowie für National Geographic Science of Stupid. Letztes Jahr ist sein Buch Ad Astra: An Illustrated Guide to Leaving the Planet erschienen. FOTOS: PICTURE PRESS/CAMERA PRESS/DENNIS MORRIS 78 THE JAGUAR

CASTROL EDGE PROFESSIONAL GEMEINSCHAFTSLEISTUNG ENTWICKELT IN ZUSAMMENARBEIT MIT JAGUAR Seit mehreren Jahren arbeiten wir eng mit Castrol zusammen, um Motorenöle zu entwickeln, die den Leistungsanforderungen Ihres Jaguar entsprechen. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit: Castrol EDGE Professional. Ein kompromissloser Schmierstoff mit einer speziellen Formel, entwickelt von den Technologen von Castrol und den Technikern von Jaguar, um Kraftstoffverbrauch und CO 2 -Emissionen zu verringern und eine optimale Leistung und Lebensdauer Ihres Motors zu gewährleisten. Castrol EDGE Professional ist exklusiv bei Ihrem Jaguar Händler erhältlich. EXKLUSIV EMPFOHLEN VON JAGUAR

 

JAGUAR

JAGUAR MAGAZINE #07

 

Die aktuelle Ausgabe stellt einige inspirierende Menschen vor: von Luke Jennings, dem Erschaffer von Villanelle, einer der interessantesten Fernsehfiguren der letzten Zeit, bis hin zu Marcus Du Sautoy, der darüber nachdenkt, ob künstliche Intelligenz kurz davor steht, kreativ zu werden. Draußen auf der Straße begeben wir uns in die USA, um den Feinschmeckerhimmel von Portland in einem Jaguar I-PACE* kennen zu lernen, außerdem lassen wir uns von einem Jaguar XE in den Süden Frankreichs bringen, um die bezaubernde Stadt Arles aus der Sicht eines Fotografen zu erleben, und vieles mehr.

Die Bibliothek

JAGUAR MAGAZINE #07
THE JAGUAR #06
THE JAGUAR #05
THE JAGUAR #04
THE JAGUAR #03
THE JAGUAR #02
THE JAGUAR #01

*Verbrauchswerte:
Jaguar I-PACE EV400 Aut. 294 kW (400 PS): Stromverbrauch in kWh/100km: 24,8–22,0 (komb.); CO2-Emissionen im Fahrbetrieb in g/km: 0 (komb.); CO2-Effizienzklasse: A+. Abb. zeigt Sonderausstattung.

Die Angaben zu Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen und Stromverbrauch wurden schon nach der Richtlinie VO(EG) 692/2008 auf Basis des neuen WLTP-Testzyklus ermittelt und zur Vergleichbarkeit auf NEFZ-Werte zurückgerechnet. Für die Bemessung von Steuern und anderen fahrzeugbezogenen Abgaben auf Basis von Verbrauchs- und Emissionswerten können andere als die hier angegebenen Werte gelten. Abhängig von Fahrweise, Straßen- und Verkehrsverhältnissen sowie Fahrzeugzustand können sich in der Praxis abweichende Verbrauchswerte ergeben.
**Angaben zu den Kraftstoffverbräuchen und CO2-Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit vom verwendeten Rad-/Reifensatz.
Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen entnommen werden, der bei allen Jaguar und Land Rover Vertragspartnern und bei der Jaguar Land Rover Deutschland GmbH unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden ist ebenfalls im Internet unter www.dat.de verfügbar.


WLTP (weltweit harmonisiertes Prüfverfahren für leichte Nutzfahrzeuge) ist das neue Prüfverfahren für Kraftstoff- und Energieverbrauch, Reichweite und Emissionen, das 2017 eingeführt wurde. Es dient dazu, realistischere Verbrauchswerte zu liefern. Die Fahrzeuge werden dabei mit Sonderausstattung und einem anspruchsvolleren Fahrprofil unter schwierigeren Testbedingungen geprüft. Die genannten Verbrauchswerte wurden in offiziellen Herstellertests nach Maßgabe der EU-Vorschriften ermittelt. Sie dienen nur Vergleichszwecken. Die tatsächlichen Werte und die allgemeinen Leistungsdaten können je nach Fahr- und Umweltbedingungen abweichen.

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